Sonnenstick richtig anwenden: Worauf kommt es beim Auftragen an?

Sonnenstick richtig anwenden: Worauf kommt es beim Auftragen an?

Ein Sonnenstick passt neben Schlüssel und Lippenpflege in die Tasche. Das macht ihn praktisch für unterwegs. Beim Auftragen braucht er trotzdem Aufmerksamkeit: Ein kurzer Strich über die Wange sagt noch nicht, ob überall genug Sonnenschutz angekommen ist.

Der angegebene Lichtschutzfaktor bezieht sich auf eine festgelegte Prüfmenge. Wenn zu wenig Produkt auf der Haut landet oder Stellen ausgespart bleiben, kannst du dich auf den aufgedruckten Wert nicht einfach verlassen. Die Grundlagen dazu findest du in unserem Beitrag über SPF, UVA und die Anwendung im Alltag.

Gleichmäßig über alle Stellen arbeiten

Trage den Stick nach seiner Packungsanleitung auf. Gehe die unbedeckten Hautpartien bewusst nacheinander durch und lass die Bahnen überlappen. Anschließend das Produkt sorgfältig verteilen: Die American Academy of Dermatology empfiehlt bei Sticks wiederholtes Auftragen und Verreiben, damit keine Lücken bleiben.

Wie viel ein einzelner Strich abgibt, lässt sich nicht aus dem Wort „Stick“ ablesen. Druck, Formulierung und die Größe der Auftragsfläche spielen dabei eine Rolle. Eine allgemeine Zahl von Strichen lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres als Mengenbeleg für jedes Produkt nutzen. Prüfe beim Auftragen auch Nase, Ohren und Haaransatz, soweit diese unbedeckt sind.

Ein Spiegel kann unterwegs helfen, die Reihenfolge der Bereiche im Blick zu behalten. Er zeigt allerdings keine unsichtbaren Schutzlücken zuverlässig an. Wenn dir der flächige Auftrag mit einer Creme leichter fällt, kannst du sie für den ersten Auftrag verwenden und den Stick als zusätzliches Format mitnehmen.

Wasserfest bedeutet weiterhin nachtragen

Der TOCOBO Vita Waterproof Sun Stick SPF50+ PA++++ wird im Shop ausdrücklich als wasserfest beschrieben. Diese Eigenschaft gilt für dieses Produkt; sie gehört nicht automatisch zu jedem Sonnenstick. Eine konkrete Dauer im Wasser sollte nur aus der jeweiligen Kennzeichnung oder einer passenden Prüfung übernommen werden.

Auch wasserfester Sonnenschutz wird erneuert: draußen etwa alle zwei Stunden und zusätzlich nach Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen. Die Hinweise des NHS zum Sonnenschutz erklären, weshalb Wasser und Handtücher den Schutz beeinträchtigen können. Nachtragen ist also auch bei hohem SPF Teil der Anwendung.

Für längere Zeit im Freien gehören Schatten, Kleidung, Hut und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz dazu. Welche Textur du gern ausreichend aufträgst, ist dabei eine sehr praktische Entscheidung. Unser Beitrag zur Auswahl einer Sonnencreme hilft, das passende Format für deinen Alltag zu finden.